Konfigurierbare Seriendruckfeldkodierungen
Sie können bestimmte Seriendruckfeldkodierungen so konfigurieren, dass sie Informationen in einem gewünschten Format wiedergeben.
Die Handhabung konfigurierbarer Seriendruckfeldkodierungen müssen Sie mit dem jeweiligen Seriendruckmotor in F2 koordinieren.
Ein Beispiel für diese Art von Seriendruckfeldkodierungen sind Datumsfelder. Wenn Sie ein Briefdatum eines Dokuments mit einem Schriftstück zusammenführen möchten, lautet die Seriendruckfeldkodierung $dossier_letterdate$. Standardmäßig weist das Datum das Format „dd.mm.yyyy“ auf.
Wenn Sie eine andere Ansicht wünschen, können Sie die Anzeige wie folgt in die Seriendruckfeldkodierung einfügen:
-
$dossier_letterdate.date(“MM.dd.yyyy”)$
Die Vorgaben für die Einrichtungsmöglichkeiten in Bezug auf die Datumsanzeige finden Sie in Microsofts online Dokumentation für .NET
.
Textalternativen automatisch in boolesche Felder einfügen
Sie können die Funktion $field.TrueFalse("text1", "text2")$ in booleschen Seriendruckfeldern nutzen. Die Funktion bedeutet, dass für Felder dieses Typs zwei Textalternativen definiert werden können, von denen eine automatisch in ein Excel- oder Word-Schriftstück eingefügt werden kann. Welche der beiden Textalternativen eingefügt wird, hängt davon ab, ob im Feld der Wert wahr oder falsch gewählt wird, z. B. in einem Vorgangsverlauf.
Groß- oder Kleinbuchstaben für Seriendruckfelder wählen
Sie können wählen, ob der Inhalt eines Seriendruckfeldes in einer Excel- oder Word-Vorlage mit Groß- oder Kleinbuchstaben geschrieben werden soll. Fügen Sie ToLower() in die Seriendruckfeldkodierung ein, um Kleinbuchstaben zu wählen, oder ToUpper(), um Großbuchstaben zu wählen. Zum Beispiel:
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$case_status.ToLower()$fügt den Status des Vorgangs mit Kleinbuchstaben ein. -
$case_progresscode.ToUpper()$fügt die Statusphase des Vorgangs mit Großbuchstaben ein.
ToLower() können Sie beispielsweise nutzen, wenn der Inhalt in einem Seriendruckfeld mitten in einem Satz eingebunden werden soll, und der Inhalt deswegen mit Kleinbuchstaben geschrieben werden soll. Diese Funktion kann beispielsweise in Verbindung mit Vorgangsverläufen relevant sein.
Syntax für Listen-Seriendruckfelder
Sie können Listen aus F2 in eine Word- oder Excel-Vorlage einfügen.
Für Word bedeutet das, dass Sie eine in den Seriendruckfelddaten enthaltene Liste in die Word-Vorlage zum Beispiel als Tabelle oder Aufzählung einfügen können. In dem Schriftstück, das zusammengeführt wird, wiederholt sich eine Tabellenzeile, eine Aufzählung oder ein Abschnitt entsprechend den Elementen in der Liste.
In einer Excel-Vorlage werden die Excel-Zeilen für jede Zeile in der Liste wiederholt.
Sie müssen eine spezielle Syntax verwenden, um eine Liste in eine Excel- oder Word-Vorlage einzufügen:
$[case_fielddata_LISTENNAME].FELDNAME$
Listen-Seriendruckfelder müssen mit Dollarzeichen beginnen und enden, wie bei gewöhnlichen Seriendruckfeldern. Für Listen-Seriendruckfelder muss der Name des Seriendruckfelds durch eckige Klammern abgegrenzt werden. Nach dem Namen des Seriendruckfelds müssen Sie das Feld aus der Liste angeben, das Sie in die Vorlage einfügen möchten.
| Variablen aus einem Vorgangsverlauf können ebenfalls in Excel- und Word-Vorlagen verwendet werden. Hier muss das Präfix „case_vardata_“ sein. |
Seriendruckfeld als QR-Code erstellen
Sie können die Funktion $field.ToQR("X cm")$ nutzen, um einen QR-Code basierend auf einem Seriendruckfeld zu erstellen. X ist eine Variable, die die Größe des QR-Codes festlegt. Sie kann als Dezimalzahl entweder mit Komma oder Punkt geschrieben werden. Beispiele:
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$dossier_title.ToQR("3cm")$erstellt einen QR-Code von 3 x 3 cm, der beim Scannen den Dokumentenbetreff anzeigt. -
$case_f2casenumber.ToQR("4,75 cm")$und$case_f2casenumber.ToQR("4.75 cm")$erstellen beide einen QR-Code von 4,75 x 4,75 cm, der beim Scannen die Vorgangsnummer anzeigt.